Nur einer der vielen Vorteile des Farmfluxx-Verfahrens.
Das Nährstoff-Konzentrat versickert sofort und vollständig im Boden.
Das Nährstoff-Konzentrat versickert sofort und vollständig im Boden.
Bisher gibt es in der EU noch keine Gesetzesgebung, die gegen Klimagase gerichtet ist. Das würde sich bei der Annahme des Green Deals ändern.
Der grüne Wandel ist eine der obersten Prioritäten für Europa. Die EU-Mitgliedstaaten wollen die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 % gegenüber dem Stand von 1990 senken und bis 2050 klimaneutral werden. Die zeitlich gestaffelten Maßnahmen reichen von drastischen Emissionssenkungen über Investitionen in Spitzenforschung und Innovation, bis hin zum Erhalt unserer natürlichen Umwelt. Erstmals sollen die Klimagase Kohlendioxid, Methan und Lachgas per Gesetz stark eingeschränkt werden. Der Green Deal zielt dabei vorerst auf die Industrie und große landwirtschaftliche Betriebe.
Falls der Green Deal angenommen wird, so sind in der Landwirtschaft starke Auswirkungen zu erwarten, insbesondere in Bezug auf Methan. Methan ist 86x schädlicher als Kohlendioxid, und die Landwirtschaft gilt als größter Emitent von Methan. Alleine die Lagerung von Gülle und Gärresten ist für 15% aller Methanemissionen in Europa verantwortlich.
Anders als Gülle oder Gärreste dringt unser transparentes Konzentrat wie Wasser sofort und vollständig in den Boden ein. Es entstehen keine Ammoniakemissionen.
Paragraph 6, Satz 1 der Düngeverordnung (DüV) verlangt, Gülle und Gärreste beim Ausbringen auf Felder „unverzüglich, jedoch spätestens innerhalb von vier Stunden, ab dem 1. Februar 2025 innerhalb einer Stunde nach Beginn des Aufbringens einzuarbeiten“. Gülle und Gärreste einzuarbeiten kostet Zeit und erfordert teure Spezialmaschinen.
Satz 3 erlaubt Abweichungen: „Die nach Landesrecht zuständige Stelle kann abweichend von den Sätzen 1 und 2 genehmigen, dass die in Satz 1 genannten Stoffe mittels anderer Verfahren aufgebracht werden dürfen, soweit diese anderen Verfahren zu vergleichbar geringen Ammoniakemissionen wie die in Satz 1 genannten Verfahren führen.“ Einer Genehmigung, das Konzentrat nicht einarbeiten zu müssen, sollte eigentlich nichts im Wege stehen.
Unser Konzentrat benötigt ca. 70% weniger Speicherplatz als die ursprünglichen Gülle und Gärreste. Landwirte, die unser System einsetzen, können sich den Bau von zusätzlichen Gülle- und Gärrestspeichern sparen.
Paragraph 12 der DüV verpflichtet die Landwirte zur Lagerhaltung der Gülle und Gärreste – aufgrund des Gewässerschutzes.
Satz 2 verlangt von den Landwirten „sicherzustellen, dass sie mindestens die in einem Zeitraum von sechs Monaten anfallenden flüssigen Wirtschaftsdünger oder Gärrückstände sicher lagern können.“
Satz 3 geht noch weiter: Landwirte, die „über keine eigenen Aufbringungsflächen verfügen, haben ab dem 1. Januar 2020 sicherzustellen, dass sie mindestens die in einem Zeitraum von neun Monaten anfallenden flüssigen Wirtschaftsdünger oder Gärrückstände sicher lagern können, wenn sie diese im Betrieb verwenden oder an andere zu Düngezwecken abgeben.“
Beim Farmfluxx-Verfahren wird das Konzentrat automatisch sterilfiltriert, so dass keine zusätzliche Hygienisierung erforderlich ist.
Die Bioabfallverordnung (BioAbfV) regelt, wie Gärreste behandelt werden müssen, ehe sie auf Felder ausgebracht werden dürfen.
Die Hygienisierung der Gärreste kann mittels verschiedener Verfahren durchgeführt werden, beispielsweise durch Pasteurisierung oder thermophile Vergärung oder Kompostierung – allesamt Verfahren, welche hohe Temperaturen von 100 – 130 Grad Celsius benötigen. Gemäß Paragraph 3, Satz 6, Ziffer 4 können grundsätzlich auch andere Verfahren zur Hygienisierung verwendet werden: „bei anderweitiger hygienisierender Behandlung über die in Abstimmung mit der zuständigen Behörde festgelegten verfahrenspezifischen Parameter.“ Paragraph 3, Satz 4 verlangt eine Prozessprüfung über die Wirksamkeit des Hygienisierungsverfahrens sowie „die Einhaltung der höchstzulässigen Grenzwerte für Krankheitserreger, keimfähige Samen und austriebsfähige Pflanzenteile nach der hygienisierenden Behandlung am abgabefertigen Material durch Prüfungen der hygienisierten Bioabfälle.“ Einzig die abgetrennten Feststoffe müssen allenfalls noch sterilisiert werden.
Dank des Farmfluxx-Verfahrens enthält unser Konzentrat nur noch einen sehr geringen Anteil an Phosphor, so dass es in vielen Fällen sogar in der gelben Zone ausgebracht werden kann.
Die obige Karte zeigt die roten und gelben Zonen in NRW gemäß Paragraph 13a DüV und Paragraph 38a WHG. In den roten Zonen gibt es zuviel Nitrat im Grundwasser, weshalb grundsätzlich 20% weniger Gülle und Gärreste ausgebracht werden dürfen.
Die gelben Zonen weisen zuviel Phosphor auf. Wird zuviel Phosphor in Flüsse und Seen eingetragen, verschlechtern sich diese Ökosysteme, so dass Pflanzen und Fische beeinträchtigt werden. Solche Gewässer bezeichnet man als „eutrophiert“. In gelben Zonen darf Phosphor nur limitiert oder sogar überhaupt nicht ausgebracht werden: Paragraph 13a DüV, Satz 3 schreibt vor, dass „nur geringere Phosphatmengen aufgebracht werden dürfen, oder das Aufbringen phosphathaltiger Düngemittel untersagt werden muss“, was de facto einem Ausbringungsverbot für Gülle und Gärreste gleichkommt, da Phosphor einer der drei Hauptbestandteile davon ist.
„Methan zu reduzieren ist die wirkungsvollste Maßnahme, um die Erderwärmung zu unseren Lebzeiten zu verhindern.“
A Primer on Cutting Methane: The Best Strategy for Slowing Warming in the Decade to 2030; Institute for Governance & Sustainable Development (2023)
Das Farmfluxx-Verfahren erzielt eine deutliche Volumenreduktion der Menge an Gülle und Gärresten.
Durchschnittlich 55% der ursprünglichen Menge an Gülle und Gärresten wird in qualitativ hochwertiges, einleitfähiges Wasser umgewandelt.
Nur noch ca. 30% der ursprünglichen Menge muss in Form des flüssigen Nährstoffkonzentrats gelagert werden. Die Lagerung und Ausbringung des Nährstoffkonzentrats ist wesentlich vereinfacht, da nach der Behandlung mit dem Farmfluxx-Verfahren weder Klimagase noch Ammoniak entweichen können.
Wieso ist zuviel Gülle problematisch für die Umwelt und fürs Klima, und wieso ist das Farmfluxx-Verfahren eine ideale Lösung für das weltweite Gülleproblem?
Keine Konkurrenz zum Grundwasser
Keine Emissionen von Klimagasen, enthält nur wenig Phosphor
Weiterverarbeitung aus Güllekonzentrat möglich
Stoppt Klimagase und Ammoniak aus Gülle und Gärresten: JA
Steigerung der Energieproduktion von Biogasanlagen: JA
Produktion eines einleitfähigen Wassers: JA
Verringerung des Lagerplatzbedarfs um 85% : JA
Kein Tiefbau notwendig: JA
Produktion eines Ammoniak-Treibstoffs: JA
Produktion eines Ammoniak-Treibstoffs: JA
Die Verringerung von Methanemissionen ist unsere schnellste und beste Möglichkeit, die globale Erderwärmung zu verlangsamen. Wir können es uns nicht leisten, diese Chance zu verpassen.
Methan hat in den ersten 20 Jahren, in denen es in die Atmosphäre gelangt, eine mehr als 80-mal stärkere Treibhauswirkung als Kohlendioxid. Auch wenn CO2 eine länger anhaltende Wirkung hat, gibt Methan den Takt für die unmittelbare Erwärmung vor. Die Methankonzentration in der Atmosphäre steigt derzeit schneller als jemals zuvor seit den 1980er Jahren.
Viele Jahre lang wurde Methan in der Diskussion über den Klimawandel übersehen. Doch Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger sind sich zunehmend darüber im Klaren, dass eine zügige Reduzierung von Methan von entscheidender Bedeutung ist.
Die Verringerung des Methanausstoßes kann dazu beitragen, potenzielle klimatische Umkipppunkte zu vermeiden und negative Umweltauswirkungen zu verringern, vor allem in der Arktis.
Das bedeutet, dass jetzt der Methan-Moment gekommen ist: Wenn wir jetzt handeln, um die Methanemissionen zu reduzieren, hat dies unmittelbare Auswirkungen auf das Klima, die durch eine Verringerung von CO2 alleine nicht erreicht werden können.
Quelle: Environmental Defense Fund
Die Auswirkungen des Klimawandels, wie extreme Wetterbedingungen und Temperaturschwankungen, führen dazu, dass die Böden ihre Eigenschaften zur Wasserretention verlieren, was dazu führt, dass der Wasserbedarf der Landwirtschaft steigt. Darüber hinaus beeinflussen die sich verschlechternden Böden auch die Erträge der Landwirte, was einen direkten Einfluss auf unsere Ernährungssicherheit hat. Auch das Auftreten von häufigeren und schwereren Dürreperioden kann die Grundwasserreserven deutlich schmälern und die Ernteerträge beeinträchtigen.
Das Farmfluxx-Verfahren, beruhend auf einer zweistufigen Osmosebehandlung, ist eine innovative Lösung für eine der größten Herausforderungen für die Landwirtschaft in den kommenden Jahren. Das Verfahren der zweistufigen Osmosebehandlung funktioniert, indem Gülle oder Gärreste aus Biogas durch einen Filter geleitet werden, in dem selektiv nur Wassermoleküle durchgelassen werden – ohne äußeren Druck und dadurch ohne Verstopfungen des Filters. So kann das saubere Wasser von der Gülle getrennt werden. Dieses Verfahren stellt nicht nur eine neuartige, bisher unerschlossene Quelle sauberen Wassers dar, sondern trägt auch dazu bei, einige der mit der Güllebewirtschaftung und -entsorgung verbundenen Umweltauswirkungen zu mildern.
Der Grund dafür ist, dass das Verfahren die nützlichen Bestandteile der Gülle, wie z. B. Nährstoffe, bewahrt und gleichzeitig das Auffangen von sauberem Wasser ermöglicht, das für neue Zwecke verwendet werden kann.
Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft bietet das Farmfluxx-Verfahren mit seiner zweistufigen Osmosebehandlung eine effektive und effiziente Möglichkeit, Gülle in sauberes Wasser zu verwandeln. Es handelt sich auch um eine kosteneffiziente Lösung, die Landwirten helfen kann, ihren erhöhten Wasserbedarf zu decken und gleichzeitig die Umweltauswirkungen der Gülleentsorgung zu verringern.
In Zeiten systematischer Hitzewellen und Wasserknappheit wird sauberes Wasser nicht nur für die Landwirtschaft immer kostbarer, sondern auch für das Grundwasser und die lokalen natürlichen Ökosysteme. Das aus Gülle und Gärresten produzierte Wasser kann zur Direkteinleitung in Gewässer verwendet werden, zur Bewässerung von Feldern, und sogar als Trinkwasser für den Viehbestand. Wird auch Grünland während der Vegetationszeit regelmässig bewässert und feucht gehalten, wirkt sich das zusätzlich positiv auf den Grundwasserpegel aus.
Das klare und einfach zu lagernde und handhabende Konzentrat kann als wertvoller flüssiger organischer NPK-Dünger gemäß Düngeverordnung (DÜV) auf Felder ausgebracht werden.
Durch die starke Reduktion der flüssigen Gülle und Gärreste in Form des Güllekonzentrats kann eine bedarfsgerechte Düngung wesentlich einfacher und zielgerichteter durchgeführt werden. Für viehstarkte und flächenlose Betriebe reduzieren sich die Kosten für eine Verwertung über Wirtschaftsdüngerabgaben erheblich.
Das hochwertige Ablaufwasser aus der Farmfluxx-Gülleaufbereitung unterliegt der Gülleverordnung nicht mehr, so dass dafür keine Gülle- oder Gärrestlagerkapazitäten benötigt werden. Einzig das Konzentrat fällt nach wie vor unter die Düngeverordnung und muss gelagert werden können. Gülle- und Gärrestlagerkapazitäten sind jedoch nur noch für den wesentlich geringeren Anfall von Güllekonzentrat notwendig. Im Verhältnis zur anfangs anfallenden Gülle reduziert sich die Menge des Konzentrats um ca. 70%.
Selbst bei stark steigenden Vorschriften zur Erhöhung der Güllespeicher sollten die bereits vorhandenen Lagerkapazitäten auf den meisten Höfen ausreichen, um bei Anschaffung einer Farmfluxx-Anlage auf den teuren Bau zusätzlicher Güllelager verzichten zu können.
Für Landwirte und Biogasanlagenbetreiber, die mit der gesetzlich vorgeschriebenen Vergrößerung ihrer Lagerkapazitäten konfrontiert sind, ist die Anschaffung einer Gülleaufbereitungsanlage von Farmfluxx doppelt lohnenswert, da sie sich die hohen Kosten einer Lagervergrößerung sparen können.
In großen, zentralisierten Anlagen zur Gülleaufbereitung kann das Konzentrat zusätzlich eingedampft und als Granulat getrocknet werden, womit ein marktfähiger organischer NPK-Dünger entsteht, welcher einfach zu lagern und transportieren ist. Grossbetriebe, welche eine mögliche thermische Behandlung ihrer Gülle oder Gärreste ins Auge fassen, können durch das Vorschalten einer Anlage von Farmfluxx viel Geld und Aufwand einsparen.
Dank der Vorbehandlung der Gülle mit dem Farmfluxx-Verfahren wird die Menge zu verdampfender Gülle um ca. 70 % reduziert, da anstelle der gesamten Gülle nur noch das verbleibende Konzentrat verdampft und getrocknet werden muss. Die thermische Behandlung von Gülle und Gärresten ist derart energieaufwändig, dass sich eine Vorbehandlung vor der thermischen Behandlung mittels einer Farmfluxx-Anlage in jedem Fall lohnt.
Während Anlagen zur Gülle- und Gärrestverdampfung regelmäßig gereinigt werden müssen, da die Feststoffe aus der Gülle zu Blockierungen führen können, erübrigt sich eine manuelle Reinigung solcher thermischen Verdampfer nach Vorbehandlung durch eine Farmfluxx-Anlage. Im Konzentrat aus dem Farmfluxx-Verfahren sind fast nur gelöste Feststoffe vorhanden, welche durch die sowieso erforderliche Zugabe von Säure in den Verdampfungsanlagen automatisch entfernt werden.